Der Energiepass für Gebäude
Alle Besitzer von beheizten Gebäuden sollen einen Energiepass führen. Dabei ist es unwesentlich welches Baujahr das Haus hat.
Damit soll gesichert werden, dass alle Gebäude weniger Heizkosten benötigen. Der Gebäudepass soll zwar keinen Modernisierungszwang darstellen, aber die Offenlegung des Vermieters an die Mieter. Denn die Heizkosten werden immer höher, die Mieter müssen mehr Geld dafür aufbringen und können wenig von ihrem Vermieter erwarten. Ein Mieter ist durch den Energiepass nicht dazu in der Lage, die Miete zu mindern. Aber ein neuer Mieter kann sich den Energiepass genauer anschauen, um zu wissen, was ihn erwarten würde. Denn natürlich benötigt ein Haus, dass nicht richtig gedämmt ist, viel mehr Heizenergie. Kann der zukünftige Mieter dies in dem Energiepass erkennen, sollte er sich vielleicht lieber nach einer anderen Wohnung umsehen.
Der Gebäude Energiepass dient also zur leichteren Verständlichkeit der Allgemeinheit. Die Energieeffizienzklassen eines Passes gehen von A bis I, wobei A natürlich die beste Klasse ist. Das kennen viele Menschen schon von ihren Haushaltsgeräten, wo sie ja schon die freie Wahl haben, ob sie lieber etwas mehr Geld ausgeben um ein Klasse A Gerät zu kaufen, oder ob sie lieber ihr altes Gerät behalten, dafür aber deutlich mehr Stromabgaben haben. Bei Gebäuden kommen aber meist nur die Neubauten an die Klasse A, während Altbauten leider oft nur die Energieklasse I erreichen. Dies bedeutet, dass diese Gebäude keinerlei baulichen Wärmeschutz bieten.
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